Oralchirurgie
Ihr Weg zu einem erfolgreichen Eingriff
Das Verständnis und die Vorbereitung auf einen chirurgischen Eingriff beginnen mit einer umfassenden Aufklärung. Unser Ziel ist es, Ihnen durch detaillierte Gespräche Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. Sie erhalten genaue Informationen über den Ablauf der Operation, was Sie erwarten können und wie Sie sich vorbereiten können.
Komplexe Zahnextraktionen
Zahnentfernungen können aufgrund verschiedener Faktoren teilweise schwieriger sein als normale Zahnextraktionen. Mögliche Faktoren sind stark beschädigte, im Knochen verankerte oder in einer ungünstigen Position im Kiefer liegende Zähne. In solchen Fällen kann es notwendig sein, chirurgische Eingriffe durchzuführen, um den Zahn sicher zu entfernen.
In unserer Praxis in Aarburg führen wir komplexe Zahnextraktionen mit moderner Technik und grösster Sorgfalt durch, um Ihre Zahngesundheit zu schützen und eine schnelle Heilung zu fördern.
Wann sind komplexe Zahnextraktionen notwendig?
Eine chirurgische Zahnentfernung ist erforderlich, wenn:
- Der Zahn stark beschädigt oder abgebrochen ist und nicht mehr greifbar ist.
- Der Zahn tief im Kiefer verankert oder von Knochen bedeckt ist.
- Der Zahn in einer ungünstigen Position liegt, z. B. gekippt oder horizontal im Kiefer.
- Entzündungen, Zysten oder Infektionen den Eingriff erschweren.
- Weisheitszähne entfernt werden müssen, die retiniert oder teilretiniert sind.
Wie wird eine komplexe Zahnextraktion durchgeführt?
- Diagnostik: Mithilfe moderner Bildgebungsverfahren wie 3D-Röntgen (DVT) wird die genaue Position des Zahns und die umliegende Anatomie untersucht.
- Betäubung: Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, auf Wunsch auch unter Narkose durch erfahrene externe Anästhesistinnen und Anästhesisten, um eine schmerzfreie Behandlung zu gewährleisten.
- Chirurgischer Eingriff: Freilegung des Zahns durch minimalinvasive Techniken, sorgfältige Entfernung des Zahns, ohne umliegende Strukturen zu beschädigen, und Reinigung der Wunde, um Infektionen vorzubeugen.
- Wundverschluss: Die Wunde wird bei Bedarf genäht, um die Heilung zu fördern und Komplikationen zu vermeiden.
Ihre Vorteile bei uns:
Schonende Verfahren durch moderne Technik
Schmerzfreie Behandlung dank effektiver Anästhesiemethoden
Individuelle Betreuung, auch für Angstpatienten
Geringes Risiko für Komplikationen durch präzise Planung und Nachsorge
Häufige Fragen (Q&A) zu komplexen Zahnextraktionen
• Achten Sie darauf, vor dem Eingriff ausreichend zu essen und zu trinken, wenn keine Vollnarkose geplant ist. • Informieren Sie Ihren Zahnarzt über Medikamente, Allergien oder Vorerkrankungen. • Tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie bei Bedarf eine Begleitperson mit, insbesondere bei Sedierung oder Vollnarkose.
Je nach Komplexität des chirurgischen Eingriffs werden unsere Patienten für einen bestimmten Zeitraum krankgeschrieben und erhalten ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis.
Je nach Komplexität des chirurgischen Eingriffes ist eine Nachkontrolle nach 1-2 Tagen indiziert. Die Fäden werden in der Regel nach 1-2 Wochen entfernt.
Die Schleimhaut ist nach ein bis zwei Wochen verschlossen; in dieser Zeit entfernen wir auch die Fäden. Der Knochen braucht wesentlich länger – bis das Fach vollständig durchbaut ist, vergehen mehrere Monate. Im Alltag merken Sie davon nichts, für die Planung eines Implantats ist dieser Zeitraum jedoch massgeblich.
Vermeiden Sie in den ersten 48 Stunden nach dem Eingriff sportliche Aktivitäten, um Blutungen und Schwellungen zu verhindern. Leichte Aktivitäten können danach langsam wieder aufgenommen werden.
Weisheitszahnentfernung
Weisheitszähne müssen in der Regel entfernt werden, wenn sie Probleme verursachen oder das Potenzial haben, dies in Zukunft zu tun. In der Regel wird im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ein Panoramaschichtbild (OPT) angefertigt, um die Weisheitszähne radiologisch zu untersuchen.
Häufige Gründe für die Entfernung sind:
- Wenn im Kiefer nicht genügend Platz vorhanden ist, wachsen die Zähne in die falsche Richtung und können so Probleme an nebenstehenden Zähnen verursachen.
- Retinierte oder durchgebrochene Weisheitszähne können Entzündungen oder Infektionen verursachen.
- Ausgedehnte Karies an (teilweise) durchgebrochenen Weisheitszähnen kann nicht immer gründlich saniert werden.
- Es können sich Zysten um die retinierten Weisheitszähne bilden.
Wie läuft die Weisheitszahnentfernung ab?
In der Regel werden Weisheitszahnoperationen in unserer Praxis durchgeführt. Bei grösseren Eingriffen oder auf Wunsch ist eine Narkosebehandlung durch erfahrene externe Anästhesistinnen und Anästhesisten möglich.
- Diagnose und Planung: In einzelnen Fällen, insbesondere bei Weisheitszähnen im Unterkiefer, ist auch eine 3D-Röntgenaufnahme notwendig. Wir besprechen mit Ihnen, ob und wann eine Entfernung notwendig ist.
- Behandlung: Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung. Die Weisheitszähne werden minimalinvasiv entfernt, um umliegendes Gewebe und Knochen so weit wie möglich zu schonen.
- Nachsorge: Nach der Operation erhalten Sie detaillierte Anweisungen zur Pflege der Wunde. Regelmässige Kontrolltermine stellen sicher, dass keine Komplikationen auftreten.
Häufige Fragen (Q&A) zur Weisheitszahnentfernung
Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist schmerzfrei. Nach der Behandlung können leichte Schmerzen auftreten, die sich mit Schmerzmitteln gut kontrollieren lassen.
Zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr ist die Entfernung in der Regel am unkompliziertesten, da die Wurzeln der Weisheitszähne noch nicht vollständig ausgebildet sind.
Die Wundheilung dauert etwa 1 bis 2 Wochen. Die vollständige Regeneration des Kieferknochens kann jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen.
• Verzichten Sie auf körperliche Anstrengung und Rauchen in den ersten Tagen. • Kühlen Sie die Wange, um Schwellungen zu reduzieren. • Vermeiden Sie heisse, scharfe oder feste Speisen.
Komplikationen wie Nachblutungen, Schwellungen oder Infektionen sind selten. Mit einer guten Nachsorge und den richtigen Massnahmen lassen sich diese Risiken minimieren.
Ja, in vielen Fällen können alle vier Weisheitszähne in einer Sitzung entfernt werden.
Antibiotika werden nur verschrieben, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht oder bereits eine Entzündung vorliegt.
Zystektomien
Auch im Kieferknochen oder im Bereich der Zähne können sich Zysten bilden, die gegebenenfalls operativ entfernt werden müssen. Zysten sind in der Regel gutartig und können verschiedene Ursachen haben, darunter chronische Entzündungen, Verlagerung oder Retention von Zähnen oder auch angeborene Fehlbildungen.
Je nach Ausdehnung und Lokalisation der Zyste kann die Entfernung, die sogenannte Zystektomie, in unserer Praxis durchgeführt werden.
Zahnanschlingungen aus kieferorthopädischen Gründen
Aufgrund von mangelndem Platzangebot im wachsenden Kiefer beim Kind kann es vorkommen, dass bleibende Zähne nicht vollständig durchbrechen können. Nach erfolgter radiologischer Diagnostik und Untersuchung beim Fachzahnarzt für Kieferorthopädie kann eine Anschlingung solcher retinierter Zähne erfolgen.
Dabei wird der noch nicht durchgebrochene Zahn punktuell freigelegt und ein dünnes Kettchen daran appliziert. Nach erfolgter chirurgischer Behandlung in unserer Praxis kann der Kieferorthopäde den Zahn dank diesem Kettchen in die richtige Position bringen.
Knochenaufbau vor Zahnimplantation
Die präoperative Röntgendiagnostik ermöglicht es uns zu erkennen, ob genug Knochenangebot für die Implantation vorhanden ist. Bei knappem Knochenangebot werden in unserer Praxis moderne Verfahren zum Knochenaufbau (Augmentation, Sinuslift) angewandt und ermöglichen so eine Implantation.
Ziel der Knochenaugmentation ist es, eine ausreichende Knochenbasis zu schaffen, um Implantate sicher und stabil einsetzen zu können. Der Knochenaufbau kann meist in der gleichen Sitzung wie die Implantation erfolgen.
Ästhetische zahnärztliche Chirurgie
Bei nicht infektionsbedingten, freiliegenden Zahnhälsen bzw. ausgeprägtem lokalen Zahnfleischrückgang kann eine Gingivoplastik durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um unterschiedliche chirurgische Vorgehensweisen zur Umformung des Zahnfleisches, um das Lächeln harmonischer erscheinen zu lassen.
Hochmoderne Praxisinfrastruktur für Ihre Sicherheit
Unsere Praxis legt grössten Wert auf eine sterile Umgebung und die Verwendung modernster Sterilisatoren. Die sorgfältige Lagerung und Dokumentation chirurgischer Instrumente sowie der Einsatz steriler Einwegartikel, wann immer möglich, gewährleisten höchste Sicherheitsstandards für Ihren Eingriff.
Expertise des chirurgischen Teams
Das fundierte Know-how und die fortlaufende Weiterbildung unserer Ärztinnen und Assistentinnen bilden das Fundament unserer chirurgischen Exzellenz. Durch die Anwendung der "Schlüssellochtechnik" und gewebeschonender Verfahren streben wir danach, Komplikationen zu minimieren und Ihren Heilungsprozess zu beschleunigen. Sollten dennoch unerwartete Komplikationen auftreten, sind unsere Spezialistinnen und Spezialisten bestens darauf vorbereitet.
Umfassende Vorbereitung und sterile Arbeitsumgebung
Vor Ihrem Eingriff werden sowohl Sie als auch das gesamte Behandlungszimmer steril vorbereitet, um eine kontaminationsfreie Umgebung zu gewährleisten. Bei Bedarf werden unsere präzisen Bohrgeräte mit steriler Kochsalzlösung gekühlt, um Überhitzung zu vermeiden, während überschüssiges Wasser effektiv abgesaugt wird.
Nachsorge und kontinuierliche Betreuung
Nach der Operation erhalten Sie detaillierte Anweisungen für die Nachsorge, um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten. Wir stellen sicher, dass Sie sich jederzeit unterstützt fühlen, indem wir Ihnen eine Direktkontakt-Telefonnummer zur Verfügung stellen. So können Sie bei Bedarf jederzeit den Chirurgen oder Anästhesisten kontaktieren, insbesondere nach Eingriffen unter Vollnarkose.
Bereit für Ihren nächsten Schritt?
Wir sind hier, um Sie auf Ihrem Weg zu optimaler Mundgesundheit und Wohlbefinden zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um einen Beratungstermin zu vereinbaren oder mehr über unsere oralchirurgischen Leistungen zu erfahren. Ihr Lächeln ist unsere Priorität.

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ARGODENTIS Zahnmedizin Aarburg
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